Menschen und Geräusche in der Öffentlichkeit sind wesentliche Aspekte der Arbeit von Jörg Steinmann. Es geht darum, ein vorübergehendes Publikum zum Mitwirken und zur Produktion zu gewinnen.
Dies geschieht durch simple Eingriffe in allgemeine Situationen: z.B. werden Treppengeländer, Tische oder Teppiche mit Mikrofonen sensibilisiert und reagieren auf jeden Berührungskontakt.
Die modifizierten Situationen und Orte behalten trotzdem ihre Funktionalität. Sie erhalten jedoch eine zusätzliche, klingende, Dimension und sind von jeder Person intuitiv benutzbar.
Eine starke kommunikative Qualität tritt ebenfalls hervor: Aus zufälligen sozialen Gruppen entwickeln sich augenblicklich temporäre performative Klang-Akteure, die sich intensiv über das neu entdeckte Interface austauschen.
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5 Künstler die aus der Düsseldorfer Off-Szene entstammen - und nach wie vor dort wirken - kommentieren mit aktuellen Positionen das Geschehen.
Waren Müritz 2003 (2010)