Mit einer sowohl analytischen, als auch narrativen und atmosphärischen Herangehensweise nähert sich Thomas Neumann dem Phänomen der Stadt. Dieses Interesse hat den Künstler bereits nach Polen, China, Japan, Russland und den USA geführt, wo er sich mit den Verhältnissen des Menschen zu seiner spezifischen urbanen Umgebung auseinander gesetzt hat. Dabei hat die Faszination und der Mythos der Planstadt immer wieder eine Rolle gespielt.
Die Installation ist ein bevorzugtes Medium des Künstlers - auch wenn Neumann immer wieder auf Fotografie und Video zurückgreift. Seine raumgreifenden Objekte sind meist multimedial angelegt und besitzen einen starken erzählerischen Charakter. Es entstehen komplexe Inszenierungen, die sich seit einigen Jahren auf die Thematik des Wohn- und Lebensraums konzentrieren und mit Bezügen zur Architektur, zum Urbanismus, aber auch zur Soziologie und Geschichte verknüpfen.
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5 Künstler die aus der Düsseldorfer Off-Szene entstammen - und nach wie vor dort wirken - kommentieren mit aktuellen Positionen das Geschehen.
Waren Müritz 2003 (2010)