Neben der Fotografie, der Performance und der Installation beschäftigt sich Wolfgang Schäfer hauptsächlich mit Malerei. Das Ikon bildet den Kern seiner Auseinandersetzung mit diesem Medium. Es tritt in seinem Werk entweder als verfremdete Abbildung des Heiligen auf, oder, im übertragenen Sinn, als massenmedial verzerrtes Motiv einer öffentlichen Kult-Persönlichkeit.
Sein malerischer Stil, der sich in den letzten zwanzig Jahren merklich entwickelt hat, erinnert an der Pop Art oder an kapitalistischen Realismus. Die Motive sind teils aus dem kollektiven Bildschatz, teils aus dem sehr persönlichen Pantheon des Künstlers entnommen. Einzelne Bildelemente überlagern sich bis ins Unerkenntliche und das Sujet verschwindet oft hinter kräftigen Farbtexturen.
Nicht selten lässt sich Schäfer auch von den genuinen Eigenschaften eines Ortes inspirieren; er reagiert dann spontan auf das Vorhandene und integriert es in seine Arbeit.
Zero | Interim | Laden | MedienMafia | Paul Pozozza Museum | Ratherstraße 25 | Ateliers Höherweg | Con-Sum | onomato | plan.d. | Acker204 | Galerie Revolver | Site | Glashaus | Brause/Metzgerei Schnitzel e.V.| Creamcheese | WP8 | wg/3zi/k/bar | Stadtraum.org | Ninasagt
5 Künstler die aus der Düsseldorfer Off-Szene entstammen - und nach wie vor dort wirken - kommentieren mit aktuellen Positionen das Geschehen.
Waren Müritz 2003 (2010)