Das Symposium findet am Samstag, den 9. Oktober auf dem CON-SUM-Gelände statt. Der Vortrag von Prof. Dr. Hans Ulrich Reck folgt am 13. Oktober und bildet damit die intellektuelle Sprungschanze in den am folgenden Tag beginnenden Parcours.
Das Symposium ist mit der Ausstellung eine der wissenschaftlichen Säulen des Festivals. Es bietet die Möglichkeit, sich dem Thema Off und den damit verbundenen Fragen diskursiv anzunähern.
Noch in den 1990er Jahren als Randphänomen des hiesigen Kunstgeschehens betrachtet, ist die Düsseldorfer Off-Szene rasch gewachsen und zählt mittlerweile über 30 Projekträume und Künstlerinitiativen, die ein (mehr oder weniger) regelmäßiges Programm gestalten.
Diese Entwicklung beschränkt sich nicht auf die nordrhein-westfälische Landeshauptstadt sondern lässt sich bundesweit feststellen. Aber was führt eigentlich Kunstschaffende zur Selbstorganisation und zur forcierten Öffentlichkeitssuche? Welche Schwierigkeiten und welche Chancen bringt das Betreiben eines Off-Raumes mit sich? Wie sind die Erfahrungen in den verschiedenen Städten der Republik? Wie sind die Verhältnisse der künstlerischen Off-Szene zu den Institutionen (Museen, Kunstvereine) und zur kommerziellen Szene (Galerien)? Und wie handeln die Kommunen mit dem schwer kontrollierbaren "weichen Standortfaktor"?
Um diese Fragen zu diskutieren sind Akteure der Off-Szene, Kunstwissenschaftler und Vertreter der Politik eingeladen.
Das Symposium wird von Florian Kuhlmann in Zusammenarbeit mit Emmanuel Mir organisiert. Florian Kuhlmann ist Ansprechpartner bei Fragen zum Symposium.